Kreislaufwirtschaft | Recycling

Um die kostbaren Ressourcen, die es in der Bauwirtschaft benötigt zu schonen, haben wir mit Holcim eine Initiative im Zeichen der Kreislaufwirtschaft gestartet: Die Schnittreste der Porenbetonsteinen werden nicht mehr deponiert, sondern zerkleinert und gemahlen und dienen so als alternatives Rohmaterial bei der Herstellung von Zement. 

Gelebte Kreislaufwirtschaft

In einem von Xella und Geocycle, einer Tochterfirma von Holcim Schweiz, entwickelten Verfahren verbleibt der Porenbeton im Stoffkreislauf: Abfallstücke werden in der Zementproduktion als Ersatz für Rohmaterial wiederverwertet und schonen dadurch die natürlichen Ressourcen Kalkstein und Mergel. Dazu wird das Material zuerst kontrolliert und nach Freigabe zu Porenbetonmehl bis max. 1 mm gebrochen.

Der Porenbeton, der durch Xella und Geocycle wiederaufbereitet wird, stammt direkt von den Baustellen. Dort werden die Porenbetonschnittreste in Mulden gesammelt und an Holcim zurückgeführt.

Die Reste dienen als wertvoller Rohmaterialersatz bei der Klinkerproduktion, dem thermischen Prozess der Zementherstellung. 

Xella arbeitet schon seit einigen Jahren intensiv an Lösungen, wie sich mineralische Bau- und Abbruchabfälle zu hochwertigen Recycling-Baustoffen aufbereiten lassen, die den Primärprodukten in nichts nachstehen, also gleichwertig in den technischen und ökologischen Eigenschaften sind.

Um solche hochwertigen Sekundärrohstoffe aus den meist sehr heterogenen Bau- und Abbruchabfällen zu erhalten, ist jedoch eine entscheidende Voraussetzung zu erfüllen: Die Abfälle müssen sortenrein und frei von Schadstoffen sein.

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Kontaktaufnahme Xella

Kreislaufwirtschaft bei Xella | Ytong

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Unser langfristiges Ziel ist ein geschlossener Recyclingkreislauf für Porenbeton

Aus ökonomischen wie ökologischen Gründen setzt Xella so oft wie möglich Sekundärrohstoffe im Produktionsprozess ein, um die Produkte im Stoffkreislauf zu halten. Bereits seit Jahrzehnten schon betreibt Xella Recycling innerhalb der Porenbetonwerke: Fällt während der Produktion Porenbetonbruch an, wird dieser in verschiedenen Zerkleinerungsprozessen aufbereitet und wieder in die laufende Porenbetonproduktion, zum Beispiel als Sandersatz, zurückgegeben.

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